Bank am Fenster, draußen Regen
Tasse

Der Platz am Fenster

Die Bank ist aus einem Vorhang. Ein Theater im siebten Bezirk hat zugesperrt, der Samt war bordeaux und noch gut, ein Polsterer in der Kirchengasse hat ihn über das alte Gestell gezogen. Man sitzt etwas zu tief, das ist Absicht: die Gasse ist dann auf Augenhöhe.

Wenn es regnet, beschlägt die Scheibe von unten. Die Häuser gegenüber verschwinden, der Kuchen auf dem Teller bleibt. Diesen Platz geben wir nicht her, auch nicht wenn der Raum voll ist. Wer hereinkommt und die Bank frei sieht, setzt sich, ohne zu fragen.

Woher der Kaffee kommt